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Natives Olivenöl extra von Zejd: Verwendung und Lagerung

Ein Schuss Olivenöl über cremigem Hummus, ein paar Tropfen auf warmen Auberginen, dazu frisches Fladenbrot: In der libanesischen Küche entsteht Genuss oft aus wenigen, sorgfältig kombinierten Zutaten. Natives Olivenöl extra von Zejd in der 75-cl-Flasche passt zu dieser unkomplizierten Art des Kochens. Sein Platz ist bei Mezze ebenso wie in Salatsaucen und warmen Gerichten. Damit das Öl seine aromatischen Eigenschaften möglichst lange behält, lohnt sich auch ein bewusster Umgang mit der geöffneten Flasche.

Zejd Olivenöl in der 75-cl-Flasche

Die 75-cl-Flasche enthält 750 Milliliter libanesisches Olivenöl. Diese Menge eignet sich für Haushalte, die regelmässig mit Olivenöl kochen und es auch zum Abschmecken am Tisch verwenden.

Zum Kennenlernen genügt zunächst ein kleiner Löffel Öl pur oder etwas neutrales Brot. Achten Sie darauf, wie es duftet, welche Aromen sich im Mund entwickeln und wie lange der Geschmack anhält. So lässt sich anschliessend besser einschätzen, wie grosszügig Sie es über einen milden Frischkäse geben oder mit kräftigen Kräutern kombinieren möchten.

Die Bezeichnung «natives Olivenöl extra» liefert dabei eine wichtige Orientierung zur Qualität.

Was bedeutet «natives Olivenöl extra»?

«Nativ extra», auf italienischen Etiketten häufig «extra vergine», bezeichnet die höchste Güteklasse von Olivenöl. Zu den Qualitätsmerkmalen von nativem Olivenöl extra gehören die ausschliesslich mechanische Gewinnung, ein Gehalt an freien Fettsäuren von höchstens 0,8 Gramm je 100 Gramm Öl sowie ein fruchtiger, sensorisch fehlerfreier Charakter.

Das Öl wird ohne Raffination gewonnen. Dadurch bleiben die für die Oliven charakteristischen Duft- und Geschmacksstoffe erhalten. Wie intensiv diese ausfallen, hängt unter anderem von der Olivensorte, dem Reifegrad und der Verarbeitung ab.

Auch eine gewisse Bitterkeit oder pfeffrige Schärfe kann zum Charakter eines guten Olivenöls gehören. Der im Labor bestimmte Gehalt an freien Fettsäuren lässt sich dagegen nicht als saurer Geschmack auf der Zunge erkennen.

Olivenöl in der libanesischen Küche verwenden

Mezze: als aromatischer Abschluss

Bei vielen Mezze kommt Olivenöl unmittelbar vor dem Servieren auf das fertige Gericht. So bleibt sein eigener Geschmack gut wahrnehmbar.

Besonders einfach gelingt das bei diesen Kombinationen:

  • Hummus: Mit einem Löffel eine flache Mulde in die Oberfläche ziehen und etwas Olivenöl hineingeben. Nach Wunsch mit gekochten Kichererbsen und Paprika ergänzen.
  • Labneh: Den abgetropften Joghurt auf einem Teller verstreichen, mit Olivenöl beträufeln und mit Za’atar oder frischen Kräutern würzen.
  • Auberginenpüree: Geröstete Auberginen mit Tahini und Zitronensaft abschmecken und zum Schluss etwas Öl darübergeben.
  • Brot mit Za’atar: Die Kräuter-Sesam-Mischung mit Olivenöl zu einer streichfähigen Würzpaste verrühren oder beides getrennt zum Dippen reichen.

Beginnen Sie mit einer kleinen Menge und probieren Sie nach. Gerade bei milden Zutaten lässt sich gut verfolgen, wie das Öl den Gesamteindruck verändert.

Salate: mit Zitrone und frischen Kräutern

Petersilie, Minze, Tomaten und Zitronensaft sind ideale Partner für Olivenöl. Bei Taboulé verbindet es die fein geschnittenen Kräuter mit den übrigen Zutaten. Geben Sie Zitronensaft und Öl portionsweise dazu, damit Säure, Würze und Kräuter im Gleichgewicht bleiben.

Für einen einfachen Tomaten-Gurken-Salat können Sie mit drei Esslöffeln Zejd Olivenöl, zwei Esslöffeln Zitronensaft und etwas Salz beginnen. Erst verrühren, dann mit dem Gemüse mischen und abschmecken. Je nach Säure der Zitrone und Saftigkeit der Tomaten passen Sie die Mengen an.

Bei Fattoush, einem Salat mit gerösteten oder frittierten Fladenbrotstücken, kommen Sauce und Brot am besten kurz vor dem Essen dazu. So bleibt das Brot stellenweise knusprig.

Warme Gerichte: schonend erhitzen und zum Schluss verfeinern

Natives Olivenöl extra lässt sich auch in der warmen Küche einsetzen. Es eignet sich beispielsweise zum sanften Anschwitzen von Zwiebeln, zum Dünsten von Gemüse und für Schmorgerichte. Arbeiten Sie mit mässiger Hitze und lassen Sie das Öl nicht rauchen.

Für libanesisch inspirierte Alltagsgerichte bieten sich Linsen mit Reis und Zwiebeln, grüne Bohnen in Tomatensauce oder geschmorte Zucchetti an. Ein kleiner zusätzlicher Schuss Öl nach dem Garen bringt dessen Aroma deutlicher zur Geltung.

Auch über einer fertigen Linsensuppe oder warmen Kartoffeln mit Petersilie und Zitrone lässt sich das Öl unkompliziert verwenden.

Lichtgeschützt lagern: So bleibt das Aroma erhalten

Licht, Wärme und Sauerstoff beschleunigen die Alterung von Olivenöl. Der praktische Standort direkt neben dem Herd ist deshalb ungünstig. Besser eignet sich ein kühler, dunkler Vorratsschrank mit möglichst gleichmässiger Temperatur.

Vier Gewohnheiten helfen im Alltag:

  • Vor Licht schützen: Die Flasche nach Gebrauch in den Schrank zurückstellen. Auch dunkles Glas bietet keinen vollständigen Lichtschutz.
  • Wärme vermeiden: Abstand zu Herd, Backofen, Heizkörper und sonniger Fensterbank halten.
  • Gut verschliessen: Den Verschluss unmittelbar nach dem Ausgiessen wieder aufsetzen. Ein Ausgiesser sollte ebenfalls dicht schliessbar sein.
  • Sauber dosieren: Den Flaschenhals sauber halten und übrig gebliebenes Öl vom Tisch nicht zurück in die Flasche giessen.

Für einen Mezze-Abend können Sie eine kleine Portion in ein Schälchen geben und die Hauptflasche gleich wieder verstauen.

Nach dem Öffnen regelmässig aufbrauchen

Orientieren Sie sich an den Lagerhinweisen und dem Mindesthaltbarkeitsdatum auf dem Etikett. Nach dem Öffnen empfiehlt es sich, das Öl innerhalb weniger Monate aufzubrauchen, damit Sie es mit möglichst frischem Aroma geniessen.

Ein notiertes Öffnungsdatum hilft, den Überblick zu behalten. Prüfen Sie gelegentlich auch den Geruch: Ein ranziger, altfettiger Eindruck weist auf einen Qualitätsverlust hin. Eine leichte Bitterkeit oder Schärfe allein ist dagegen kein Zeichen von Verderb.